Die größten Wasserfälle der Welt an der Grenze von Brasilien, Argentinien und Paraguay

Wassermenge
1.500–7.000 m³/s
Ausdehnung
2,7 km Breite
Wasserfälle
20 große, 200+ kleine
UNESCO
Seit 1984/1986
Die Wasserfälle von Iguazú sind die größten Wasserfälle der Welt und gehören zu den beeindruckendsten Naturwundern Südamerikas. Gelegen zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones, erstrecken sich die Fälle über eine Breite von 2,7 Kilometern.
Mit über 20 großen Kaskaden und mehr als 200 kleineren Wasserfällen bieten sie ein unvergleichliches Naturspektakel. Die schiere Masse und Erhabenheit mit hunderten einzelnen Wasserfällen macht sie zu einem der beliebtesten Reiseziele in Südamerika.
Die Wasserfälle wurden als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt – der argentinische Nationalpark 1984, der brasilianische 1986.


Die Wasserfälle sind von drei Ländern aus zugänglich:
Tipp: Von Paraguay aus empfehlen wir, beide Seiten zu besuchen – die brasilianische Seite für das Panorama, die argentinische Seite für die Nähe zu den Fällen.
Direkt neben dem brasilianischen Nationalpark liegt der Parque das Aves – ein 16,5 Hektar großer Vogelpark mit mehr als 1.320 Vögeln von etwa 143 verschiedenen Arten.
Der 1993 gegründete Park ist ein international anerkanntes Vogelrettungszentrum inmitten des atlantischen Regenwaldes. Besucher können Tukane, Aras und andere tropische Vögel aus nächster Nähe erleben.

Nach der Tradition der Guaraní-Ureinwohner erschuf der zornige Gott Mboi die Wasserfälle aus Rache. Als eine junge Frau mit ihrem Geliebten in einem Kanu floh, um seinen Forderungen zu entkommen, ließ er den Fluss in die Tiefe stürzen.
Der Legende nach ist der Geist der Frau noch heute in einer Felsformation unterhalb der Fälle gefangen.

Übersichtskarte des Nationalparks
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